Die Glücksformel

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Glück lässt sich vermehren! Finden Sie heraus, was Sie glücklich macht und richtigen Sie Ihren Fokus darauf.


1. DRÜCKEN SIE LIEBE UND ZUNEIGUNG AUS!

Umarmen und küssen Sie Ihren Partner und/oder Ihre Kinder mindestens einmal täglich. Stärken Sie den Kontakt zu Menschen, die Ihnen gut tun und trennen Sie sich von Energieräubern.

2. DENKEN SIE SICH GLÜCKLICH!

Es gibt im Alltag unzählige kleine Glücksmomente, die wir wahrnehmen können. Ein gutes Werkzeug dafür ist ein Glückstagebuch, indem man sich erfreuliche Dinge bewusst macht.

3. HELFEN MACHT GLÜCKLICH.

Eine amerikanische Studie ergab, wer anderen hilft, wird ruhiger ausgeglichener und erlebt beim Helfen ein Stimmungshoch. Allerdings nur, wenn man dabei menschlichen Kontakt hat. Wer Geld spendet oder anonym Hilfe leistet empfindet kein Glücksgefühl.

4. DIGITAL DETOX.

Lassen Sie regelmäßig einen Abend lang den Fernseher ausgeschaltet und Smartphone und Tablet links liegen. Tun Sie eine halbe Stunde lang mal gar nichts und genießen Sie die Stille. Druch dieses "In sich Hineinhorchen!" entwickeln Sie mehr Achtsamkeit gegenüber Ihren Gefühlen.

5. GÖNNEN SIE SICH SELBST ETWAS.

Eine persönliche Auszeit, ein Essen beim Lieblingsitaliener, ein kleines Geschenk.

6. DANKBARKEIT MACHT GLÜCKLICH.

Seien Sie dankbar für die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten des Alltags. Und ändern Sie wenn nötig die Perspektive. Ärgern Sie sich z.B. nicht über ihre kräftigen Waden, sondern freuen Sie sich, dass Sie starke Beine haben, die Sie durchs Leben tragen.

7. LACHEN IST HERZHAFT.

Lachen baut Stresshormone ab und stärkt die Abwehrkräfte. Übrigens auch ein Fake-Lächeln zählt. Das Gehirn merkt nicht, ob es sich um ein echtes Lächeln handelt. Wichtig ist nur, dass nicht nur die Lippen lächeln, sondern sich auch der Augenringmuskel zusammenzieht.

7 WEGE ZUM GLÜCK!

Denn wichtigster Baustein zum Glück ist die Achtsamkeit. Wir müssen wieder mehr auf das achten, was wir tun und unsere Umgebung intensiver wahrnehmen. Sind doch die kleinen Freuden des Lebens, die wichtigsten Bausteine im Glückspuzzle. Achtsamkeit ist eine Tugend, die in den östlichen Religionen eine große Rolle spielt, aber auch bei uns im Westen verstärkt an Bedeutung gewinnt. Zukunftsforscher Matthias Horx sieht den Wunsch nach mehr Achtsamkeit als logischen Gegentrend zur ständigen digitalen Überforderung durch Smartphones, Social Media & co.

Die geschönten Bildern auf Blogs und Instagram haben dazu geführt, dass sich viele Menschen neidisch und unzulänglich und immer unglücklicher fühlten. Hinzu kommt der Stress durch die ständige Reizüberflutung, die Angst, die durch die ungefilterte Negativberichterstattung entsteht.

Dass sich so viele Menschen Ruhe und Entschleunigung wünschen, überrascht Horx nicht. Die Verherrlichung des digitalen Raums geht zu Ende. Viele wünschen sich die Kontrolle über ihre Gedanken und Gefühle zurück, suchen ihr Glück statt beim ziellosen Surfen im Netz wieder verstärkt im echten Leben und in der Natur. Und sind damit absolut auf dem richtigen Weg zu einem glücklichen selbstbestimmten Leben!

 

 

EIN LEBEN IN ACHTSAMKEIT

Aber Achtung! Mit aller Macht glücklich sein zu wollen – das klappt auch nicht. Glück direkt anzustreben, bringt mit sich, dass wir es umso mehr verfehlen. Oder um es mit einem Zitat des Philosophen Søren Kierkegaard zu sagen: „Die Tür zum Glück geht nach außen auf – wer sie einzurennen versucht, der verschließt sie nur.“ Oft ist nämlich gerade unser überzogener Perfektionsanspruch der Stolperstein zum Glück. Vor allem Frauen setzen sich hier mächtig unter Druck. Sie wollen die perfekte Partnerin, Freundin und Mutter sein, am Arbeitsplatz brillieren und dabei noch topfit sein und immer gut aussehen. Hier ist es wichtig zu erkennen: Sie müssen nicht immer ihr Bestes geben! Es geht nicht um die Ansprüche der Umwelt, sondern um ihre eigenen Bedürfnisse. Hören Sie in sich hinein. Freuen Sie sich wenn Sie glückliche Momente wahrnehmen, und versuchen Sie dann diese bewusst zu genießen.“

DRUCK WEG, GLÜCK HER!

„Jeder ist seines Glückes Schmied!“, sagt der Volksmund. Gleich gefolgt von „Das Glück ist ein Vogerl!“ Wissen wir doch alle, wie flüchtig Glück sein kann und wie schnell uns unvorhergesehene Ereignisse und Schicksalsschläge aus der Bahn werfen können. Viele sehen deshalb Glück oder Unglück tatsächlich als etwas, das uns gewissermaßen vom Himmel in den Schoß fällt. Der eine hat es, der andere nicht. Aber ist das wirklich so?

Untersuchungen in der modernen Glücksforschung verneinen das. Sie konnten in vielen Studien belegen, dass Glücklichsein, also die Empfindung von Zufriedenheit und Freude, erstaunlich wenig von den Umständen des Lebens abhängt. Alle äußeren Lebensumstände zusammengenommen, wie z. B. Einkommen, Partnerschaft, Kinder, etc., machen nicht einmal zehn Prozent der Glücksformel aus. Was im Klartext bedeutet: Unser Glücksempfinden kommt hauptsächlich aus uns selbst und unserer Gedankenwelt.

Natürlich gibt es immer wieder Stolpersteine des Glücks – Prüfungen und Verluste, Verpflichtungen und Erwartungen, begrenzte Ressourcen oder Krankheit – die auf unser Leben einwirken. Glücklich oder unglücklich machen aber nicht die schwierigen Ereignisse selbst, sondern die Art wie der Einzelne darauf reagiert. Glücklich ist, wer auch in schwierigsten Lebensumständen als Stehaufmanderl agiert. Und die gute Nachricht lautet: Diese positive Haltung kann sich jeder von uns aneignen.

Am einfachsten gelingt das, wenn wir den Fokus auf Lebensbereiche richten, die uns glücklich machen. Der Glückspegel steigt, wenn wir Beziehungen zu Familie und Freunde stärken, uns beruflich verwirklichen können, Begabungen ausleben und befriedigende Hobbys finden. Und erstaunlicherweise wird das Glück auch größer, wenn man es teilt und nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das anderer Leute schaut.

Insofern haben die persönlichen Glücksfaktoren viel mit Sinn und Erfüllung zu tun. Das lässt viel Raum zur Gestaltung und fordert uns, aktiv zu werden. Denn Glück bedeutet nicht „ausgesorgt zu haben“ und
fortan „ewig in der Sonne zu faulenzen“, wie es die Glücksspielwerbung gerne suggeriert. Es ist Aktivität, die die Glückshormone sprudeln lässt und deshalb immer glücklicher macht als bloßes Nichtstun.