Energie um Fluss mit Shiatsu

Shiatsu

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shutterstock | sukiyaki

Was ist Shiatsu?

Shiatsu (japanisch „Fingerdruck“) ist eine Form der Körpertherapie, die in der Chinesischen Medizin ihren Ursprung hat und in Japan weiterentwickelt wurde. Shiatsu stellt in seinen Ursprüngen eine Arbeit an den Meridianen (Energiebahnen) des Klienten dar und soll Ki (Energie) in Bewegung bringen.

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Grundströmungen der heilenden Berührungen

Tokojiro Namikoshi und Shizuto Masunaga – das sind die beiden Gründerväter der wohltuenden Fingerdruckmassage, die jeder für sich einen eigenen, speziellen Stil der Behandlung entwickelten. Während sich die im asiatischen Raum verbreitete Namikoshi-Schule eher am System der Akupunktur-Punkte orientiert, stehen bei Masunaga die Meridian-Verläufe im Mittelpunkt. Der Masunaga-Stil wird heute vor allem im Westen bevorzugt. Eines aber haben beiden Techniken gemeinsam: Durch ihre achtsame Berührung, die gleichzeitig Zuneigung, Respekt und Geborgenheit ausdrückt, finden sowohl der Behandelte, als auch der Therapeut Ruhe, Erholung und Entspannung. Der Hautkontakt beim Shiatsu ist demnach nicht nur rein mechanischer Natur, denn er steht gleichzeitig für Achtung und Wertschätzung. Auf diese Weise wird nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische Wohl positiv beeinflusst. Die eindeutige Stärke der japanischen Druckmassage liegt also in der Erhaltung der Gesundheit und des menschlichen Wohlbefindens – denn ein Organismus, der über einen harmonischen Energiehaushalt (physisch und auch psychisch) verfügt, wird kaum krank.

Wie intensiv die Fingerdruckmassage wirkt und wie sehr der Energiefluss dadurch angeregt wird, hängt auch davon ab, wie weit sich der Einzelne auf die Methode einlässt. Wer seine Berührungsängste ablegt und bereit ist, die Therapie zuzulassen, erhält ein richtiges „Rundum-Paket“ in Sachen Entspannung und Wohlbefinden: Behandelte besitzen ein verbessertes Körperbewusstsein, stärken ihr Immunsystem, verbessern ihre Haltung und Verdauung, werden nicht länger von lästigen Verspannungen geplagt und erhalten eine herrliche, tiefenentspannende Massage. Durch die Anregung des Energieflusses strotzt man nach einer Behandlung außerdem geradezu vor neuer Kraft – kein Wunder also, dass damit einhergehend auch die Stimmung gehoben und die Libido verbessert wird. Shiatsu kann aber auch bei gesundheitlichen Problemen, wie etwa Atemwegserkrankungen, Menstruationsbeschwerden oder Kopfschmerzen angewendet werden. Oder einfach nur deshalb, weil es beispielsweise nach einem langen Arbeitstag unglaublich gut tut und entspannt!

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Breit gefächerte Wirkung

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Shiatsu – wörtlich übersetzt als „Fingerdruckmassage“ – wird auf einer Matte oder einem speziellen Futon am Boden praktiziert. Durch direkte Berührungen und ganz ohne jegliche Hilfsmittel, baut der Therapeut alleine durch sein Körpergewicht Druck mit seinen Händen, Daumen, Fingern, Ellbogen oder Knien auf die Meridiane aus. Die Drucktechnik, Intensität und Dauer variiert dabei je nach Verfassung des Behandelten. So wird einerseits die sogenannte Körper-Geist-Seele-Einheit, die den Energiefluss der Meridiane harmonisiert, gestärkt und andererseits werden die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt. Aber auch mögliche Blockaden des Energieflusses – die verschiedene Beschwerden hervorrufen können – werden gelöst. Vor allem durch die fließenden Bewegungen des Therapeuten entlang der Meridiane wird die Druckmassage in der Regel als sehr wohltuend empfunden.

Sanfter Druck entlang der Meridiane, angenehme Berührungen und eine behagliche Atmosphäre. Als ganzheitliche Körperbehandlung löst die japanische Massagetechnik Verspannungen, stärkt unsere Gesundheit und wirkt dabei wunderbar entspannend.